Tagesablauf
06.30 Uhr - 07.30 Uhr
Wecken
07.45 Uhr - 08.30 Uhr
Frühstück
08.30 Uhr - 09.00 Uhr
Getränkeausgabe
09.00 Uhr - 09.45 Uhr
Zimmerreinigung,Körperhygiene
09.00 Uhr - 11.45 Uhr
Therapeutische Einheiten
12.00 Uhr - 13.00 Uhr
Mittagessen
ab 13.45 Uhr
Therapeutische Einheiten
14.30 Uhr - 15.30 Uhr
Kaffeezeit (Bereitstellung im Saal)
ab 15.30 Uhr
Projektorientierte Freizeitgestaltung
18.00 Uhr - 18.45 Uhr
Abendessen
ab 19.30 Uhr
Individuelle Freizeitgestaltung
23.00 Uhr
Nachtruhe
Sonn- und Feiertag:
Im Gegensatz zum Tagesablauf während der Woche, dient das Wochenende der vollkommenen Entspannung, Besinnlichkeit
und Kommunikation, denn gerade der konitinuierliche Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung dient dem psychischen
und körperlichen Wohlbefinden und der Festigung des Selbstwertgefühls.
Darum wird den Bewohnern am Wochenende kein vorgeplanter Tagesablauf gegeben, sondern jeder soll zunächst so lange
schlafen wie er möchte. Das Frühstück kann an diesen Tagen von jedem Bewohner zu unterschiedlicher Zeit eingenommen
werden (Buffet).
Auch die Zeiten für Mittagessen, Nachmittagskaffee und Abendbrot richten sich nach den Wünschen der Bewohner, bzw. nach
dem jeweiligen Freizeitangebot, das wöchentlich neu erstellt wird.
Außer Ausflügen, Spaziergängen, Wanderungen usw. ist sowohl die Teilnahme am evangelischen Gottesdienst als auch an der
katholischen Heiligen Messe möglich, da sich die Kirchen beider Konfessionen in den umliegenden Dörfern befinden.
Das primäre Sonntagsangebot ist das gesellige Beisammensein im Gemeinschaftsraum, bei dem Gesprächsgruppen gebildet
werden sollen, in denen Kommunikation und Training der sozialen Kompetenz, u.a Verbesserung eigener Bedürfnisse, Steigerung
der Selbst- und Fremdwahrnehmung, gefördert werden.
Auch gemeinschaftliches Singen, Musizieren und Gesellschaftsspiele fördern das Gemeinschaftsgefühl, das besonders an
Sonn- und Feiertagen erlebt werden soll. Jeder Bewohner soll von den Betreuern motiviert werden, über seine Sorgen, Probleme,
Ängste aber auch über Erfolgserlebnisse, lustige Ereignisse, Wünsche und Hoffnungen zu reden, sie mit anderen zu diskutieren,
mit Hilfe der Betreuer aufzuarbeiten.
Auch das Anschauen von Fotografien aus vergangenen Zeiten, Erzählungen von früher, Wachrufen längst vergessen geglaubter
Erlebnisse, Auffrischen von Erinnerungen, verständnisvolles Zuhören der Betreuer sollen bei der Krankheitsbewältigung, sowie
dem Abbau von Ängsten und Unsicherheiten helfen, um als oberstes Ziel die soziale Wiedereingliederung der betroffenen Personen
anzustreben.
Abgesehen von der aufgeführten Tagesstruktur behalten wir uns eine gewisse Flexibilität vor, so daß häufig Ausflüge, kleine Feiern,
kulturelle Veranstaltungen und Festlichkeiten stattfinden werden.