Betreuung   Neben dem Training von lebenspraktischen Tätigkeiten, bildet die psychosoziale Betreuung einen weiteren Schwerpunkt unseres therapeutischen Angebotes. Wir verfahren dabei nach einem BezugsbetreuerInnensystem, so daß jedem Bewohner/Bewohnerin einer der hauptamtlichen BetreuerInnen als Bezugsperson zur Seite steht. Zur individuellen Förderung der BewohnerInnen werden - bei Bedarf auch regelmäßig - Einzelgespräche zwischen BezugsbetreuerIn und BewohnerIn vereinbart, welche in einer vertrauensvollen Atmosphäre stattfinden. Im Rahmen dieser Einzelkontakte können das Leben und der Umgang mit der Krankheit, aber auch die Auseinandersetzung mit seelischen Konflikten thematisiert werden. Dabei ist uns neben dem Erkennen und Fördern von persönlichen Stärken auch das Aufzeigen, die selbstkritische Wahrnehmung und Durchsetzung der eigenen Interessen, sowie die Akzeptanz der eigenen Grenzen der BewohnerInnen wichtig. Unsere Konsiliarärzte stehen bei allen auftauchenden medizinischen Problemen zur Verfügung.     Darüber hinaus treffen sich die BewohnerInnen mit Ihren Bezugspersonen zu Gesprächsgruppen. Diese Gruppen bieten die Möglichkeit der Diskussion von gemeinsam entwickelten Themen. Die Gruppengespräche finden monatlich statt. Die Teilnahme daran ist für die BewohnerInnen bindend. Desweiteren treffen sich die BewohnerInnen einer Etage nach Bedarf zu den sogenannten Etagenversammlungen. In den Versammlungen werden vorwiegend organisatorische, das Haus betreffende Angelegenheiten, aber auch Fragen des Zusammenlebens und der Beziehungsgestaltung untereinander besprochen. Die Teilnahme daran ist für die BewohnerInnen ebenfalls bindend. Alle BewohnerInnen des Hauses treffen sich einmal monatlich mit einem/einer hauptamtlichen MitarbeiterIn zur Heimversammlung, in denen ebenfalls vorwiegend organisatorische Dinge, die alle betreffen, besprochen werden. Der Heimbeirat nutzt dort die Gelegenheit, Probleme anzusprechen und Informationen zu seiner Arbeit weiter zu geben